Am 10. November entscheiden die Salzburger im Zentralraum, ob die Verlängerung der Lokalbahn als Verkehrslösung kommen soll. Die Fragestellung wurde nun fixiert. Es wird nur über das Gesamtprojekt inklusive Messe- und Stieglbahn abgestimmt. Die Informationsoffensive des Landes startet jetzt.
Es ist eine Entscheidung für die Zukunft, die die Stadt-Salzburger, Flachgauer und Tennengauer am 10. November treffen müssen. Bei der Bürgerbefragung wird geklärt, ob die Salzburger Lokalbahn teils unterirdisch durch die Landeshauptstadt bis nach Hallein verlängert werden soll. Die Kosten dafür betragen je nach Variante für den S-Link 2,2 Milliarden Euro.
Am Mittwoch wurde die Frage des Entscheids bekannt gegeben. „Soll das Land Salzburg darauf hinwirken, dass im Interesse der Verkehrsentlastung die Verlängerung der Lokalbahn bis Hallein (S-Link) als Teil einer Mobilitätslösung, die auch Stiegl- und Messe-/Flughafenbahn vorsieht, umgesetzt wird?“
Damit ist klar, dass es nicht nur den S-Link geben soll, sondern auch die Messebahn und die Stieglbahn ins Konzept mit eingebunden sind. Ein groß angelegte Informationskampagne soll in den letzten drei Monaten vor der Abstimmung die Bürger bestens informieren. Von der Stadt Salzburg kommen noch eigene Informationen für ihre Bürger hinzu.
Derweilen formiert sich entlang der geplanten Trasse Widerstand der Anrainer. Neben der Kritik aus der Landeshauptstadt haben sich Gegner auch südlich der Landeshauptstadt bereits formiert, um Stimmung gegen das Großprojekt zu machen.
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