Zahlreiche Baustellen, Ferienstart in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg: Es war alles angerichtet für ein staureiches Wochenende in Tirol. Aufgrund der anrollenden Blechlawine wurden auch die Abfahrverbote auf das niederrangige Straßennetz kontrolliert. Alles in allem seien rund 11.000 Fahrzeuge zurückgewiesen worden.
Bereits seit Mai sind sie heuer wieder in Kraft – die Fahrverbote für den Ausweichverkehr. Tirol setzt beim Urlauberverkehr seit Jahren auf diese Maßnahme, damit Durchreisende im Fall eines Staus nicht von der Autobahn oder von Hauptverkehrsrouten abfahren und das niederrangige Straßennetz verstopfen. Vorrangiges Ziel ist es, die Versorgungssicherheit in den betroffenen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Wenn in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg die Sommerferien starten, rollen alljährlich regelrechte Blechlawinen durch Tirol. So auch in diesem Jahr. Entsprechend kontrolliert wurden die Abfahrverbote. Die Bilanz: Allein am zurückliegenden Wochenende wurden rund 11.000 Fahrzeuge vom niederrangigen Straßennetz auf die Hauptverkehrsrouten zurückgeleitet, berichtete das Land Tirol.
Die Fahrverbote gelten für jene Fahrzeuge, die das niederrangige Straßennetz als Ausweichroute nutzen – sowohl Anrainer als auch sonstiger Ziel- und Quellverkehr (an- und abreisende Gäste, Warenanlieferung, usw.) sind ausgenommen.
Lkw-Fahrer missachteten Wochenendfahrverbot
Neben den Zurückweisungen sei es zudem zu 55 Anzeigen wegen der Übertretung des Wochenendfahrverbots für Lkw gekommen, hieß es weiter.

Baustellen verschärfen Situation im Reiseverkehr
Zusätzlich verschärft wird die Situation im heurigen Reiseverkehr durch Baustellen bzw. Sanierungsarbeiten. Etwa an der Ellbögener Straße (L38), am Zirler Berg (B177) oder auf der Brennerautobahn (A13).
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