Diesen „Ausflug“ in seinen Garten wird ein Mann aus St. Pölten wohl nie wieder vergessen. Eine Boa Constrictor hatte es sich in der grünen Oase gemütlich gemacht. Was dann passierte ...
Eigentlich ist eine Boa Constrictor in Südamerika zu Hause. Umso erstaunter war ein St. Pöltner, als er in seinem Garten in der Ziegelbahnstraße unter einem Holzscheit ein circa 75 Zentimeter langes Exemplar entdeckt hatte.
Mann schnappte sich die Schlange
Der Mann fackelte nicht lange, schnappte die Schlange und brachte sie ins Tierheim der Landeshauptstadt. „Aber Vorsicht, die ist nicht ohne“, warnte er die Mitarbeiter bei der Abgabe. Boas gelten generell als sehr bewegungsfaul, weshalb ein Fangen in der Regel gar nicht nötig ist. „Das Hochnehmen kann aber mitunter zu Bissen führen, wenn man sich nicht auskennt“, weiß man im Tierheim. Der St. Pöltner konnte das immerhin verhindern.
Die Schlange aufzupäppeln und zu betreuen, stellt auch für uns eine außerordentliche Herausforderung dar!
heißt es im Tierheim St. Pölten
Bei einer Untersuchung stellte man dann fest, dass das ungiftige Reptil unterkühlt war und schon länger nichts gefressen haben dürfte. Es wird nun behutsam aufgepäppelt. „Es stellt auch für uns eine außerordentliche Herausforderung dar und bringt unser Team gerade in einer Zeit, in der wieder vermehrt Tiere abgegeben werden, ans Limit“, heißt es aus dem Tierheim.
Gleichzeitig wird nach dem Besitzer der Boa gesucht, die – wie alle anderen Schlangen – zu den bewilligungspflichtigen Tieren zählt.
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