Er befindet sich bereits im olympischen Dorf von Paris und freut sich über seine Mission. Der gebürtige Kitzbüheler Johannes Lackner (29) ist Kaplan in St. Johann und wurde als Olympia-Seelsorger für die Sommerspiele in Paris nominiert, in der Folge auch für die Special Olympics und Paralympics.
Es ist nicht sein erster Einsatz in dieser Funktion. Daher weiß Lackner, dass seelischer Beistand im Spitzensport immer wieder gefragt ist. Abgestimmt auf die Trainingspläne der österreichischen Sportlerinnen und Sportler, will Lackner auch mehrmals in der Woche einen Gottesdienst feiern.
Für mich sind alle Sieger, die dabei sind. Alle sind große Vorbilder.
Johannes Lackner
Ruhe abseits des Olympia-Trubels
„Das kann für die Teilnehmenden in der Hektik der Olympischen Spiele Ruhe bedeuten und eine Möglichkeit geben, um auf andere Gedanken zu kommen“, ist der Tiroler überzeugt.
„Alle sind große Vorbilder“
Er möchte für alle da sein, damit sie mit ihm Anspannung, Enttäuschung, aber auch Freude teilen können. Lackner über die Sportler: „Für mich sind alle Sieger, die dabei sind. Alle sind große Vorbilder.“
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