Kasperl der Woche
Globale Panne: Kurtz mal die Welt lahm legen
Unser Kasperl der Woche kommt dieses Mal aus Übersee. Seine Firma hat nur einen Arbeitstag benötigt, um die Welt ins Chaos zu stürzen. Wir dürfen vorstellen: George Kurtz!
Ja, wir wissen es. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kasperl der Woche den Text auch liest, wird verschwindend gering sein. Denn dieses Mal ist es nicht einer der üblichen Verdächtigen aus der österreichischen Innenpolitik, sonder ein IT-Milliardär aus den Vereinigten Staaten von Amerika – den vor allem nun jene Wiener kennen, die am Donnerstag verzweifelt mit ihrem Gepäck am Flughafen Schwechat gestrandet sind.
CrowdStrike, die Firma von George Kurtz war es, die mit einem winzigen Antivirenprogramm den großen Globus in die Knie gezwungen hat. In unzähligen Unternehmen dieser Welt waren selbst die besten IT-Fachleute nicht mehr in der Lage, die Systeme hochzufahren – und das trotz ihrer enormen beispiellosen Fachkompetenz („Starten Sie den Computer neu!“).
Milliarden-Schaden
Der weltweite Schaden geht in die Milliarden – was für einen einzigen Arbeitstag schon eine heftige Bilanz ist.
Prinzipiell kann man sagen: Wenn einer Kurtz heißt und gegen Viren kämpft, dann wird es problematisch für alle Beteiligten – und teuer.








Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.