Die Innsbrucker und Innsbruckerinnen können Straßenschilder aus den 1960er-Jahren kaufen. Der Erlös ist für den guten Zweck gedacht. Aktuell sind noch 76 Tafeln verfügbar.1/30
Könnten sie sprechen, hätten sie wohl viele skurrile und auch traurige Geschichten zu erzählen. Die Rede ist von den alten Straßentafeln in Innsbruck, die aus den 1960er-Jahren stammen. Ab dem Jahr 2008 wurden sie Schritt für Schritt gegen neue, moderne Schilder ausgetauscht.
Da die alten Tafeln jedoch einen gewissen Nostalgiewert haben, entschieden sich Innsbrucks Politiker dazu, die historischen Namensschilder um 50 Euro pro Stück zu verkaufen. Das Geld wandert jedoch nicht in die Kasse der Stadt, sondern „der gesamte Erlös wird karitativen Zwecken zugutekommen“, versichert die ressortzuständige Stadträtin Mariella Lutz.
Verkauf läuft seit 2013, noch gibt es 76 Tafeln
„Mit der Straßentafelaktion können sich Innsbruckerinnen und Innsbrucker ein Stück Heimat in die eigenen vier Wände holen. Wer ein spezielles Interesse oder eine persönliche Verbindung zu einer Straße hat, ist herzlich eingeladen, die betreffende Tafel für sich oder auch als Geschenk für jemand anderen zu erstehen“, rührt die Politikerin die Werbetrommel. Erworben werden können die Straßennamensschilder im städtischen Amt für Straßenbetrieb.
Zu Beginn wurden die Tafeln übrigens noch versteigert. Seit 2013 kann man sie kaufen. „Aktuell stehen circa. 76 Tafeln aus ganz Innsbruck zum Verkauf“, rechnet Lutz abschließend vor.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.