Durch den Anstieg dezentraler Energieproduktion und neue Herausforderungen am Markt investiert die Tiroler Tinetz bis zum Jahr 2040 kräftig in das Tiroler Stromnetz – sowohl überregional als auch lokal.
Fotovoltaik-Anlagen, E-Ladestationen, der Umstieg auf Wärmepumpen: Das heimische Stromnetz steht vor großen Herausforderungen. Aufgrund dessen investiert die Tinetz bis 2040 insgesamt drei Milliarden Euro, um das Energieversorgungssystem für die Anforderungen komplett umzubauen.
„Ein echter Kraftakt“
„Das bedingt eine Verdreifachung der bisherigen Investitionen und ist ein echter Kraftakt für die gesamte Branche“, erklärt der kaufmännische Tinetz-Geschäftsführer Thomas Trattler.
Mehr Ortsnetzstationen
Neben dem überregionalen Netzausbau wird der Fokus auch auf der lokalen Infrastruktur liegen. So soll die Anzahl der Ortsnetzstationen um 50 Prozent erhöht werden. Bis dahin werde es aber auch Netzgebiete geben, wo die Kapazitäten ausgeschöpft seien. „Überall und in allen 4300 Ortsnetzen zeitgleich geht leider nicht“, bittet Trattler daher um Verständnis.
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