Die Festspiele Reichenau locken ab Donnerstag, 4. Juli, wieder mit einem hochkarätigen Theaterprogramm und jeder Menge Publikumslieblingen an die Rax. Zum Auftakt gibt es Johann Nestroys „Lumpazivagabundus“, inszeniert von Robert Meyer.
Seit jeher hat Reichenau an der Rax eine magische Anziehungskraft, das in der Monarchiezeit zum Nobelkurort avancierte, worauf sich Wiens Adel und Großbürgertum zur Sommerfrische begab, Johann Nestroy 1856 hier sein Stück „Umsonst!“ schrieb und auch Dichter wie Arthur Schnitzler, Stefan Zweig, Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus und Franz Werfel Erholung und Inspiration fanden.
Die im Jahr 1988 gegründeten Festspiele haben sich seit Anbeginn österreichischen Literaten verschrieben – auch in diesem Jahr, wo am Donnerstag mit Johann Nestroys „Lumpazivagabundus“ eröffnet wird. Robert Meyer inszenierte und spielt den „Knieriem“, Sebastian Wendelin gibt den „bösen Geist“, und Brigitte Kren schlüpft als Fortuna, Gertraud und Signora Palpiti in eine Trippelrolle.
„Es ist uns eine Ehre, gemeinsam mit einem so hochkarätigen Ensemble und engagiertem Regie-Team die reiche Tradition österreichischer Dramatik zum Leben zu erwecken!“, freut sich Intendantin Maria Happel heuer wieder auf zahlreiche Gäste, „die Festspiele hier sind ein Ort, an dem sich die Magie des Theaters mit der Schönheit unserer Region verbindet!“
Weiters auf dem Hauptprogramm stehen:
Arthur Schnitzlers Einakter-Zyklus „Anatol“ – u. a. mit Anton Widauer, Paula Nocker, Johanna Arrouas und Miriam Fussenegger
Thomas Bernhards Drama „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ mit Julia Stemberger, Martin Schwab und Stefan Jürgens
Ödön von Horváths Drama „Der jüngste Tag“ rund um den Eisenbahner Hudetz – u. a. mit Daniel Jesch, Johanna Mahaffy, Mercedes Echerer, Wolfgang Hübsch
Restkarten sind noch für einige Vorstellungen zu haben – alle Infos und das gesamte Programm finden Sie unter: festspiele-reichenau.at
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