Es sind drei Worte, die mittlerweile wütend machen: Auf freiem Fuß.
Der bereits amtsbekannte afghanische Asylwerber, der am Horner Stadtsee zwei Mädchen sexuell belästigte und davor schon einen Polizisten angegriffen hatte, wurde von der Staatsanwaltschaft Krems lediglich angezeigt. Auf freiem Fuß! Bis er am vergangenen Freitag dann einen Mann mit seinem Gürtel spitalreif schlug.
Warum wird so jemand nicht in Gewahrsam genommen? Oder abgeschoben? Und wenn es schon kein Rückführabkommen mit den Taliban gibt, wie wär’s dann mit Rückführung in jenes Land, über das er zu uns gekommen ist?
Auch jene Jugendlichen, die ein zwölfjähriges Mädchen in Wien mehrfach missbraucht hatten, sind allesamt auf freiem Fuß! Und das, obwohl die Bande offenbar sogar Waffen hortete. Die Familie des Opfers musste mittlerweile umziehen, aus Angst, den mutmaßlichen Tätern wieder auf der Straße zu begegnen. Wie muss sich die Mutter dieses Mädchens fühlen, wenn die Peiniger frei herumlaufen, ihre Tochter sich aber verstecken muss?
Der Vorfall im Freibad Traiskirchen: Sechs Mädchen werden beim Schwimmen von einem tschetschenischen Asylwerber unsittlich berührt. Er und ein mutmaßlicher Mittäter sind zumindest in U-Haft, obwohl sie eigentlich in Schubhaft sitzen sollten.
Und dann wird über mehr Härte geschwafelt und an neuen Positionspapieren zu Asyl herumgefeilt. Für die Opfer der reine Hohn.
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