Mi, 18. Juli 2018

Behörden genarrt

03.12.2012 17:23

Antivirus-Pionier John McAfee weiter auf der Flucht

Antivirus-Pionier John McAfee ist nach eigenen Angaben weiter auf der Flucht. Er sei nicht mehr in Belize, wo er von der Polizei im Zusammenhang mit einem Mordfall gesucht wird, doch auch nicht außer Gefahr, erklärte McAfee am Montag in seinem Blog und über Twitter. Zwei Journalisten der US-Zeitschrift "Vice" befänden sich bei ihm. Freunde des 67-Jährigen hatten zuvor unter Berufung auf einen anonymen Anrufer berichtet, McAfee sei an der Grenze zu Mexiko gefasst worden.

McAfee steht unter Verdacht, seinen Nachbarn, den kalifornischen Bauunternehmer Gregory Faull, erschossen zu haben. Der 52-Jährige war am 10. November in seinem Haus mit einer Schusswunde im Kopf tot aufgefunden worden. McAfee glaubt hingegen, dass der Mord eigentlich ihm hätte gelten sollen und vermutet einen Regierungskomplott. Bei einer Razzia in seinem Anwesen versteckte er sich deshalb vor der Polizei und tauchte schließlich unter. Wie ihm dies gelang, schilderte er in seinem Blog (siehe Infobox).

Dort kündigte er nun auch an, nach Belize zurückzukehren, sobald er seine Freundin in Sicherheit gebracht habe. Beide erscheinen in einem Gespräch, das der US-Fernsehsender CNN mit McAfee an einem unbekannten Ort geführt hat. Vor der Kamera bestritt er noch einmal, den Mord begangen zu haben. Er fürchte aber eine Verschwörung der Behörden von Belize.

Behörden angeblich mit Doppelgänger genarrt
Mitarbeiter des einstigen Programmierers hatten am Wochenende einen anonymen Hinweis erhalten, dass er an der Grenze zwischen Belize und Mexiko festgenommen worden sei. Danach herrschte zunächst Funkstille. McAfee erklärte jedoch am Montag, es habe sich um einen Doppelgänger gehandelt, der als Ablenkungsmanöver den Behörden zugespielt worden sei.

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