Alle USA-Hasser dürfen sich freuen: Mit der Visite Putins in Nordkorea und dem Abschluss einer „strategischen Partnerschaft“ zwischen beiden Staaten (nach jener mit China) ist das Eiserne Dreieck gegen die USA endgültig geschmiedet.
Nordkorea ist der Paria der Welt und wird in seiner totalen Isolation viel zu wenig als der gefährlichste Staat der Welt wahrgenommen. Staatsgott Kim Jong-un spielt und provoziert mit Raketen und Atombomben.
Putin öffnet diesem Außenseiter eine Hintertür – aber nicht zur Vernunft, sondern zu noch mehr Abenteurertum. Kim dankt mit Kriegslieferungen.
Wie umgehen mit so einem Menschen? Trumps Flirt mit dem „Rocket Man“ hatte null Ergebnisse gebracht. Ganz im Gegenteil: Kim fühlte sich durch die allerhöchste Anerkennung in seinem Gottgnadentum nur noch bestärkt.
China kennt das Gefahrenpotenzial, das von diesem Nachbarn ausgeht, sieht aber in den USA das größere Problem. Peking wäre vermutlich bereit, auf Kim Jong-un einzuwirken, hätte es die Sicherheit, dass die USA nicht aus Südkorea an die chinesische Grenze vorrücken (wie im Koreakrieg). Für China ist Nordkorea der Puffer gegen Südkorea, mit welchem es exzellente Beziehungen unterhält.
Die Kim-Dynastie in Nordkorea hat sich ihr Überleben seit Jahrzehnten dadurch gesichert, dass sie die Interessen der USA, Russlands und Chinas gegeneinander ausspielt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.