Misst etwa 7,9 Meter

Längste wild lebende Schlange der Welt entdeckt

Ausland
10.02.2026 15:04

Auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die längste wild lebende Schlange der Welt entdeckt worden. Der weibliche Netzpython ist bei der Messung auf rund 7,22 Meter gekommen. Fachleute schätzen ihre tatsächliche Länge sogar auf 7,9 Meter, wenn die Schlange in einem entspannten Zustand ist.

Damit ist die Würgeschlange offiziell die längste wild lebende Schlange, die jemals vermessen wurde. Das Tier wurde bereits Ende 2025 in der Region Maros auf Sulawesi gesichtet und erhielt nun einen Eintrag in die Guinness World Records. Es ist so groß, dass es Beute von der Statur einer Kuh verschlingen kann. Zudem ist die Würgeschlange, die auf den Namen „Ibu Baron“ getauft wurde, 96,5 Kilogramm schwer. Das ist mit einem ausgewachsenen Riesenpanda vergleichbar.

Laut einem Bericht von Guiness World Records wurde der Python von dem Wildtierführer Diaz Nugraha und dem Naturfotografen Radu Frentiu entdeckt. Die beiden hatten Gerüchte über eine übergroße Schlange gehört und reisten daraufhin nach Sulawesi, um sie zu finden und zu dokumentieren. Inzwischen befindet sich der Rekord-Netzpython in der Obhut des einheimischen Naturschützers Budi Purwanto. Purwanto hat bereits mehrfach große Schlangen gerettet und ihnen geräumige Gehege zur Verfügung gestellt. Nachdem er von dem Rekordfund gehört hatte, meldete er sich bei den Entdeckern.

Hier sehen Sie ein Video von der Schlange:

Beliebt als exotische Haustiere
Purwanto will nun dafür sorgen, dass sowohl die Sicherheit von „Ibu Baron“ als auch die anderer Tiere und der Anwohnerinnen und Anwohner gewährleistet ist. In der Vergangenheit kam es in der Region bereits mehrfach vor, dass Menschen, vor allem Kinder, von solchen Würgeschlangen getötet wurden. Selbst wenn die Exemplare nicht giftig sind, können sie sich um ihre Opfer winden und zudrücken, bis sie ersticken. Daher werden Netzpythons, die in die Nähe von bewohnten Gebieten kommen, meist erlegt. Zudem werden sie gejagt, um als exotische Haustiere illegal verkauft zu werden.

Nugraha geht davon aus, dass es noch größere Schlangen geben könnte, möglicherweise auch in Indonesien oder im Amazonasbecken. Die beiden Entdecker und der Naturschützer, bei dem „Ibu Baron“ jetzt lebt, hoffen, dass die Dokumentation zu mehr Bewusstsein und Naturschutzmaßnahmen führen wird. Riesenschlangen seien kein Ungeziefer, sondern ein Symbol der Inseln und für das Ökosystem notwendig. Lokale Wildtiere könnten auch den Tourismus fördern und Einnahmen für die Bevölkerung bringen, sagten sie zu Guiness World Records.

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