Jetzt wird es ernst, die letzten Handgriffe für den Opernball am 12. Februar müssen sitzen. Da spielt natürlich auch die richtige Blumen-Auswahl eine tragende Rolle. Das rot-violette Blütenmeer zieht bereits in die Staatsoper ein. Auch heuer hat Emil Doll diese Aufgabe übernommen.
Schon bevor der erste Walzer erklingt, läuft in der Staatsoper längst die Verwandlung des Jahres: Aus dem ehrwürdigen Haus wird der wohl glamouröseste Ballsaal des Landes, in dem sich auch ein Meer aus Blüten wiederfindet.
Rot und Violett: Ideal für die Oper
Für den floralen Zauber ist Blumen-Profi Emil Doll verantwortlich und er setzt heuer auf eine Farb-Kombi, die wie maßgeschneidert zur Oper passt: Rot und Violett. Zusammen mit Organisatorin Maryam Yeganehfar wurde diese Entscheidung getroffen, um die Eleganz des staatsträchtigen Hauses zu ehren: „Überall kommt der rote, samtige Stoff in der Oper vor und die Rose nimmt das natürlich wunderschön auf. Das Violett bricht es einfach ein bisschen“, so Doll. Die Blumen ziehen eine Woche vorm großen Abend in die Oper ein und werden ab dann frisch gehalten, vorbereitet und perfektioniert.
Fast schon ideal dabei ist das heurige Wetter. Denn gearbeitet wird im Glashaus, ungeheizt bei rund 10 bis 12 Grad. Für die Rosen ein Traum, für das Team eher „ein bisschen kalt“, wie Doll erzählt. Dafür könne man dafür ein „optimales Ergebnis abliefern.“
Kommt der Blüten-Maestro selbst zum Opernball? „Ganz ehrlich, ich schaffe es nicht“, sagt Doll. Immerhin steht ja auch der Valentinstag vor der Türe, der natürlich für einen Blumen-Verkäufer ebenfalls einen wichtigen Tag darstellt. Aber: „Eines Tages werde ich ganz bestimmt zum Opernball gehen. Aber zur richtigen Zeit.“
Und wer sich fragt, was nach dem großen Staatsgewalze mit den ganzen Blumen passiert: Sie bekommen ein zweites Leben, denn 95 Prozent wandern mit den Ballgästen nach Hause, der Rest macht die Opern-Mitarbeiter glücklich.
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