Ein Mann soll Ende Jänner mit einer Faustfeuerwaffe ein Schmuckgeschäft in Wien-Landstraße gestürmt und beraubt haben. Trotz intensiver Fahndung durch die Polizei gelang dem Verdächtigen die Flucht. Sichergestellte Lichtbilder sollen nun Hinweise auf ihn liefern.
Mit einer Pistole in der Hand und roter Mütze am Kopf stürmte am 31. Jänner ein Unbekannter einen Juwelier in der Wiener Landstraße. „Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften konnte der Täter zu Fuß flüchten“, sagt Polizeisprecher Philipp Haßlinger. Das Landeskriminalamt Wien führte seither intensive Ermittlungen in dem Fall und stellte Fahndungsbilder des tatverdächtigen Mannes sicher.
Trug Markenkleidung und Pistole
Auf den Bildern sind deutlich erkennbare Merkmale sichtbar. Es handelt sich um einen Mann, etwa 30 bis 40 Jahre alt, 170 bis 175 Zentimeter groß, mit mittlerer Statur und Vollbart. Er sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Bekleidet war er mit einer olivgrünen Hose, einer dunklen Jacke, einer weinroten Wollhaube der Marke Tommy Hilfiger und dunklen Sportschuhen der Sportfirma Nike. Er trug zudem einen schwarzen Adidas-Rucksack bei sich sowie eine Pistole.
Polizei bittet um Hinweise
Zeugen, die den Tatverdächtigen vor, während oder nach der Flucht beobachtet haben, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise, auch anonym, nimmt das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310-33800 entgegen.
„Weil er bewaffnet das Geschäft stürmte, ermitteln wir wegen schweren Raubes. Unklar ist bisher, ob es sich um eine echte Waffe handelte“, erklärt Haßlinger. Der Wert der Beute wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben. Der verdächtige Mann dürfte etliche Schmuckstücke, allen voran Ringe, in seinen Rucksack gepackt haben.
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