Ski-Freestyler Matej Svancer hat bei den XXV. Olympischen Winterspielen in Italien im Slopestyle-Bewerb eine Medaille verpasst. Der 21-jährige ÖSV-Freeski-Star belegte im Finale am Dienstag in Livigno nach einer unglücklichen Vorstellung Rang sieben. Vor vier Jahren in Peking war Svancer als Teenager Achter geworden. Auf Bronze fehlten ihm mehr als elf Punkte. Gold holte sich der Norweger Birk Ruud (86,28 Pkt.) vor Alex Hall aus den USA und dem Neuseeländer Luca Harrington.
Svancer hatte sich als Vierter der Qualifikation berechtigte Hoffnungen auf olympisches Edelmetall gemacht. Doch bei bewölkten Verhältnissen und schlechter Sicht hatte er so wie viele seiner Konkurrenten Schwierigkeiten, keiner seiner drei Durchgänge gelang fehlerfrei. Im ersten Run missglückte der Sprung am ersten Kicker, im zweiten scheiterte er bereits am ersten Rail. Auf Rang zehn liegend startete Svancer in den alles entscheidenden dritten Lauf, diesen brachte der gebürtige Prager zwar ohne Sturz, aber nicht ganz sauber herunter.
Forer verpasste Finale
Das reichte für den amtierenden „Park & Pipe“-Weltcupsieger nicht, um in die Medaillenentscheidung eingreifen zu können. Dort zeigte Ruud schon im ersten Durchgang den Gold-Run, Peking-Olympiasieger Hall musste sich um 0,53 Punkte geschlagen geben. Harrington fuhr im letzten Versuch noch zu Bronze. Svancers Teamkollege Julius Forer hatte als Quali-27. das Finale verpasst. Lara Wolf war am Montag bei den Frauen Final-Neunte geworden.
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