Generationswechsel
Viel mehr als irgendein „Saftladen“ in Thening
Inmitten alter Streuobstwiesen auf einem Hochplateau zwischen Linz und Wels, genauer genommen in Thening, liegt der Hof vom „Egger z’Schauersfreiling“. Rund sechs Hektar voller Birnen und Äpfel. Manche Bäume sind schon fast 150 Jahre alt. Sorten wie Rubinette, McIntosh oder Jonagold findet man genauso wie etwa die rotfleischige Baya Marisa – beste Rohstoffe für noch bessere Säfte.
Kein Wunder, dass aus dem selbst ernannten „Bauern aus Leidenschaft“ Wilfried Hirschvogel einst ein weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannter „Säftekaiser“ wurde. Gemeinsam mit Sohnemann Maximilian, an den er das Obstverarbeitungs-Gen weitergegeben hat, sammelte er in den vergangenen Jahren Auszeichnungen – Medaillen, Kronen und Oscars – wie andere Leute Briefmarken.
Der Junior hat den Familienbetrieb nun übernommen. Das ändert aber nichts daran, dass der Senior-Chef ihm immer noch mit Rat und Tat zur Seite steht, was der 29-Jährige auch bestätigt: „Da hat sich eigentlich nicht viel geändert. Wir ergänzen uns, ich lege auch sehr viel Wert auf Papas Expertise.“
„Größte Herausforderung ist das Wetter“
Neben mehr als 20 verschiedenen Säften produziert das Vater-Sohn-Gespann auch Cider, Moste, Schnäpse und Essig. Die größte Herausforderung ist das Wetter. „Das war eigentlich schon immer so. Aber es ändert sich insofern, als das Frühjahr heute immer früher beginnt, dafür richtet dann der Frost wieder Schaden an,“ sagt Maximilian Hirschvogel.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.