Mo, 20. August 2018

"Ewiges Ruhen"

09.10.2012 15:25

Außergerichtliche Einigung im Jackpot-Prozess

Ohne Urteil, dafür mit einer außergerichtlichen Einigung ist der Zivilprozess um den mutmaßlichen Jackpotgewinn des Schweizers Behar Merlaku im Casino Bregenz zu Ende gegangen. Die Casinos Austria bezahlten an Merlaku einen Betrag, über den allerdings Stillschweigen vereinbart wurde.

Wie berichtet, bestand Merlaku darauf, im März 2011 an einem Automaten des Bregenzer Casinos den Jackpot geknackt und knapp 43 Millionen Euro gewonnen zu haben (siehe Infobox). Die Casinos Austria AG berief sich jedoch auf einen Softwarefehler und verweigerte die Auszahlung des vermeintlichen Gewinns.

Streitwert fünf Millionen Euro
Der Streitwert im Schadensersatzprozess belief sich auf fünf Millionen Euro. Zu Verhandlungsbeginn im Jänner zeigten sich die beiden Parteien noch wenig kompromissbereit. Merlakus Anwalt gab damals an, dass die Casinos Austria AG seinem Mandanten in einem Vergleich 500.000 Euro angeboten hätten: "Dieser Betrag steht aber nicht zur Diskussion." Der zweite Verhandlungstag im Juli brachte lediglich eine Verständigung über die Fortsetzung der Gespräche.

"Verfahren wird nicht fortgesetzt"
Nun konnten sich die zwei Parteien offenbar auf einen Betrag einigen. "Das Verfahren wird nicht fortgesetzt", bestätigte Reinhard Flatz, Sprecher des Landesgerichts Feldkirch. Zur Höhe der Summe gibt es keine offiziellen Angaben. Man habe in der Causa "ewiges Ruhen" vereinbart, erklärte Günter Engelhart von den Casinos Austria gegenüber krone.at.

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