Ohne Respekt vor irgendwelchen Genre-Grenzen geht KT Tunstall in ihr erstes Studioalbum: Singer-Songwriter-Passagen ("Under the weather"), mitreißende Folk/Rock-Songs ("Black Horse and the Cherry Tree") und bluesig/jazzig angehauchte Nummern (Universe & U), die ein wenig an Norah Jones erinnern, wechseln sich ab und sorgen dafür, dass man niemals das Gefühl bekommt, dass sich die Tracks wiederholen.
Tunstall, halbchinesischer Abstammung beweist auf "Eye to the Telescope", dass auch in Zukunft mit ihr zu rechnen sein wird,wenn vielleicht auch abseits der Charts - ihre Songs erinnern manchmal an Joan Osbourne, dann wieder an Alanah Myles, die Stimme kommt manchmal ein wenig an Heather Nova heran... lauter großartige Künstlerinnen mit (leider) schwer unterschätzten aber umso grandioseren Alben.
Fazit: 9 von 10 kleinen Sternenguckern
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.