Was sich derzeit rund um die AUA abspielt, ist ein Trauerspiel: Endlich, endlich ist das Unternehmen auf einem guten wirtschaftlichen Kurs. Und was passiert? Der Betriebsrat überzieht bei den Gehaltsforderungen, die Streiks vertreiben die Kunden, ja, so macht man eine Firma kaputt. Die jüngsten Monatsergebnisse signalisieren schon das Desaster.
800 Mitarbeiter, die vor allem an den Schaltern die aufgebrachten Passagiere beruhigen sollen, haben in einem gemeinsamen Brief gegen den Amoklauf des Betriebsrates protestiert. „Wollen wir nicht alle in einem gesunden Unternehmen arbeiten?“, fragen sie durchaus zu Recht.
Aber: Kennen sich die Piloten-Betriebsräte in der Wirtschaft aus? Daran darf man ernsthaft zweifeln. Denn der Chefverhandler der Piloten hat privat unternehmerisch einen ziemlichen Bauchfleck produziert. Als teilweise freigesteller Betriebsrat hat er privat eine Firma gegründet (Stratair Modelltechnik GmbH). Und wie geht es der? Die Bilanz weist einen Verlust von 342.000 Euro auf, die Verbindlichkeiten liegen bei stolzen 351.056,01. Da würde ihm die Gehaltserhöhung von 50.000 Euro als Pilot sehr gelegen kommen.
Als unternehmerisches Genie hat sich der Herr Betriebsrat nicht gezeigt, Elon Musk, Zuckerberg & Co. können ruhig schlafen. Von diesem Herrn droht keine Gefahr. Für die AUA hingegen ist der Bauchfleck-Betriebsrat eine echte Gefahr.
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