Nach dem Aus im Viertelfinale der Alps Hockey League reagieren die Zeller Eisbären auf den enttäuschenden Ausgang der Saison. Trainer Mike Flanagan (55) bekommt für die kommende Saison keinen neuen Vertrag. Damit endet das Engagement des Kanadiers nach rund eineinhalb Jahren.
„Über die Zukunft von Trainer Mike Flanagan wollen wir bis spätestens Anfang nächster Woche entschieden haben“, erklärte Patrick Schwarz, der Geschäftsführer der Zeller Eisbären, kürzlich im Gespräch mit der „Krone“. Seit Montagmittag ist die Entscheidung auch offiziell bekannt. Der Eishockeyverein und der Coach gehen künftig getrennte Wege. Der Kanadier bekommt keinen neuen Vertrag bei den Pinzgauern.
Achterbahnfahrt
Die Ära des 55-Jährigen hatte im Dezember 2022 begonnen, nachdem er Martin Ekrt nachgefolgt war. Unter Flanagan gewannen die Eisbären die Österreichische Meisterschaft, schieden darauf aber im Pre-Play-off aus. Heuer lief es zunächst richtig gut. Nach einem souveränen Grunddurchgang lagen die Zeller auf dem zweiten Platz. Danach folgte eine Talfahrt.
Zunächst verloren Max Zimmermann und Co. das ÖM-Finale. Nur um wenig später im Viertelfinale bereits 0:4 sang- und klanglos auszuscheiden. Die Pinzgauer wollen die Nachfolge in den kommenden zwei Wochen klären.
Auch „Assistant“ geht
Neben Flanagan verlässt ein weiterer Trainer den Eishockeyverein. Assistant Coach und Nachwuchstrainer Jari Suorsa kehrt nach Finnland zurück und wird dort Trainer der U18-Mannschaft seines Heimatklubs.
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