Folgenschwerer Freizeitunfall am Zuckerhütl im Tiroler Stubaital am Samstag! Im Zuge eines Absturzes riss ein Bergsteiger fünf weitere Alpinisten mit sich. Nach 50 Meter kamen die Personen zum Liegen. Die Bilanz: Ein Duo aus Italien musste mit zwei Hubschraubern geborgen werden. Drei Einheimische hatten Glück im Unglück.
Zu dem Unglück kam es gegen 11 Uhr. Zu dem Zeitpunkt befanden sich mehrere Bergsteiger im Gipfelbereich des Zuckerhütls. „Etwa 50 Meter unterhalb des Gipfels geriet ein bislang unbekannter Bergsteiger in der teils bis zu 50 Grad steilen und schneebedeckten Rinne plötzlich ins Rutschen uns stürzte ab“, heißt es von der Polizei. Folglich wurden drei einheimische und zwei italienische Alpinisten mitgerissen.
Die drei einheimischen Alpinisten wurden nur leicht verletzt und setzten ihre Tour fort.
Ein Sprecher der Polizei
Vier Helis im Einsatz
Rund 50 Meter unterhalb der Absturzstelle kamen die fünf Personen zum Liegen. Die beiden Italiener – Mann und Frau im Alter von jeweils 27 Jahren – zogen sich schwere Verletzungen zu. Sie mussten mit Notarzthelis in die Krankenhäuser nach Hall und Meran geflogen werden. Die drei einheimischen Alpinisten wurden nur leicht verletzt und setzten ihre Tour fort. Im Einsatz standen drei Notarzthubschrauber und ein Polizeihubschrauber.
Von dem Unbekannten, der die anderen Personen mitgerissen hatte, fehlt bis dato jede Spur. Er dürfte sich aus dem Staub gemacht haben.
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