380 internationale Sporttalente und ein IT-Genie, das für einen Weltkonzern sogar an den zeitlichen Abfläufen für die U-Bahn in New York mitgearbeitet hat. Das sind die Hauptzutaten zu einem Tischtennis-Mega-Nachwuchsevent mit rund 4000 Spielen am Osterwochenende in Linz.
Sein Kopf hat nicht nur ein klein wenig etwas von Rübezahl, sondern auch von einem Genie . . .
Christoph Theis!
Er ist das „Super-Hirn“ mit dem wilden Voillbart hinter den am Gründonnerstag auf der Linzer Gugl beginnenden 23. Raiffeisen Youth Championship. Einem viertägigen Tischtennis-Nachwuchs-Event der Superlative, wie diese Zahlen belegen:
Die hochkomplexe Aufgabe des 61-Jährigen dabei: Theis muss Spiel- und Zeitpläne so erstellen, dass SpielerInnen einzelner Nationen möglichst spät aufeinandertreffen, nicht zwei oder mehrere Schützlinge eines Coaches parallel spielen, keines der Talente zwei Partien hintereinander hat, und, und, und. „Dazu sind in den einzelnen Altersklassen Ausnahmen zu berücksichtigen, wie etwa die, dass im Mannschaftsbewerb ein 13-Jähriger durchaus bereits in einem U15-Team spielen kann“, sagt der in Hamburg geborene, aber bereits seit langem im Burgenland lebende IT-Spezialist.
WM- und EM-Know-How
Der Ping-Pong nur als Kind gespielt hatte, Tischtennis aber „mein Hobby“ nennt, obwohl er auch schon Computer-Programme für die Abwicklungen von Welt- und Europameisterschaften erstellt hat. Dazu hat Theis beruflich für Siemens jahrelang an den Abläufen der U-Bahn in New York mitgearbeitet. Zu Letzterer gehören immerhin zehn Linien, 380 km Streckennetz, 472 Stationen und knapp zwei Milliarden Fahrgäste pro Jahr . . .
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