"Dem Neunjährigen geht es schon besser", so Primarius Wilhelm Kaulfersch, Leiter des Elternkindzentrums. "Er braucht keine Beatmungsmaschine mehr und seine Körperfunktionen sind im Normbereich." Die Ärzte holen Christoph langsam aus dem künstlichen Tiefschlaf. "Erst dann wissen wir, wie es mit ihm aussieht. Ich glaube, dass er Glück gehabt hat", so Kaulfersch.
Weniger gut steht es allerdings um den 27-jährigen Stefan S., der wie der kleine Bub einer oberösterreichischen Burgspielgruppe angehört. "Er bleibt noch im künstlichen Tiefschlaf", so Spitalssprecherin Natalie Trost.
"Derzeit können wir Felsstürze nicht ausschließen"
Ein Felsstück mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern hatte sich am Samstag nach starken Regenfällen gelöst und war aus rund 20 Metern Höhe in eine Personengruppe gefallen. Fünf Menschen wurden dabei verletzt. Christoph wurde von dem Brocken am Kopf getroffen, auch Stefan wurde schwerst verletzt. Die übrigen Besucher kamen mit leichteren Verletzungen davon.
Wie es mit der Burg, die nur über einen Lift erreichbar ist, weitergeht, wird sich erst zeigen. "Wir brauchen zur Beurteilung der Gefahrensituation eine Detailuntersuchung des Abschnitts zwischen den Toren 3 und 4, wo das Unglück passiert ist. Derzeit können wir Felsstürze nicht ausschließen", so Geologe Richard Bäk.
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