Für gehörigen Wirbel sorgte ein zunächst unbekannter niederländischer Urlauber in der Vorwoche im Tiroler Wintersportort Sölden. Der Mann soll in einem Lokal einen Türken (21) verprügelt haben und schließlich geflüchtet sein. Im Zuge der Ermittlungen behaupteten Landsmänner, dass der Verdächtige bereits wieder abgereist sei. Eine glatte Lüge!
Zur Attacke war es bereits am vergangenen Dienstag gekommen. Vermutlich aufgrund eines Lokalverweises schlug ein zunächst unbekannter Täter dem 21-jährigen Türken ins Gesicht. Das Opfer erlitt dabei erhebliche Verletzungen. Der Schläger suchte nach dem Angriff das Weite.
Zeugen tischten Lügenmärchen auf
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektion Sölden konnten schließlich Zeugen der Tat ausgeforscht werden. „Die beiden Niederländer gaben an, dass der Tatverdächtige bereits nach Hause gereist sei“, heißt es vonseiten der Exekutive.
Der Mann gab die Körperverletzung schließlich zu.
Die Ermittler
Dies stellte sich jedoch als Falschaussage heraus: Die Ermittler konnten nämlich den mutmaßlichen Schläger - es handelt sich um einen 31-jährigen Niederländer - entlarven und befragen. „Der Mann gab die Körperverletzung schließlich zu.“
Niederländisches Trio angezeigt
Der Tatverdächtige sowie die beiden anderen Niederländer (27), die die Falschaussage letztlich zugaben, werden an die Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.
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