Was kommt da morgen im Halbfinale der Tischtennis-Champions-League auf die Linz-Frauen zu? Antwort: Die von der Ostpolnischen Kirche gesponserte Nummer 1 Europas. Der im letzten Duell gegen Österreichs Serienmeister nicht einmal ein 3:0-Sieg völlig gereicht hat . . .
Weil ihm die Aussicht auf den später tatsächlich gewonnenen Champions-League-Pokal nicht genug war, wollte der Chef des polnischen Tischtennis-Zungenbrechers 2002 die Hündin von Linz-AG-Froschberg-Manager Robert Renner kaufen und mitnehmen.
Für 10.000 Euro!
Tierisch, was da morgen (20.15/ live in ORF Sport+) mit Siarkopol Tarnobrzeg auf Linz AG Froschberg zukommt. Nämlich im Halbfinale der Königsklasse wie vor zwei Jahren jener Mammutgegner, der in der damaligen Saison alle zehn Champions-League-Spiele mit 3:0 gewonnen hat. Und nach 2019 und 2022 im Vorjahr bereist zum dritten mal die Champions League. Vielleicht auch dank dem Segen von „oben“, ist doch sogar die Ostpolnische Kirche ein Geldgeber von Europas Tischtennis-Nr.-1 auf Klubebene. Obwohl Tarnobrzeg-Boss Zbigniew Necek so vermögend ist, dass er beim letzten Duell in Linz Robert Renner um 10.000 € dessen Hündin Alegra abkaufen wollte.
Er fand Alegra süß - aber er kriegt sie auch heuer nicht.
Linz-AG-Froschberg-Manager Robert Renner
„Er fand sie süß – aber er kriegt sie auch heuer nicht“, feixt der Linz-Manager. Und vielleicht auch den Champions-League-Pokal nicht mehr. Linz-AG-Star Sofia Polcanova vorm vorweggenommen Endspiel: „Die Chancen stehen 50:50!“ Klubboss Günther Renner: „Es wird nicht leicht, doch für uns war schon die ganze Saison schwer. Doch wir haben schon da als Außenseiter oft gewonnen . . . “
Wels schon Mittwoch gegen Polen
Die Herren von Felbermayr Wels stehen zum dritten Mal in der Klubgeschichte im Halbfinale des Europe Cup, haben am Mittwoch (18 Uhr) im Hinspiel gegen den von Parfümflaschenhersteller „Dekorglass“ gesponsorten polnischen Klub Dzialdowo Heimrecht. „Die sind mit viel Geld gesegnet, aber wir haben trotz Außenseiterrolle sicher unsere Chancen“, baut Präsident Bernhard Humer etwa auf Andi Levenko, der zuletzt bei der Team-WM in Form war.
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