Sechs Monate lang war Amelie Roduner nach einem Bruch des Fußwurzelknochens zum Zuschauen verdammt! Nun hat sich die 18-jährige Vorarlbergerin in Diensten von Bayern München zurückgemeldet und blickt voller Vorfreude auf ihr Comeback in jener ÖFB-Auswahl, die als erstes Damen-Team bei einer WM im Einsatz sein wird.
„Als ich voriges Wochenende gegen Bergheim für die letzten 20 Minuten eingewechselt wurde, war das ein sehr geiles Gefühl“, sagte Amelie Roduner. Für die junge Montafonerin in Diensten des zweiten Teams der FC Bayern München-Frauen waren es die ersten Spielminuten seit fast einem halben Jahr. Am 13. August war ihr im Testspiel gegen die LASK-Ladys eine Gegenspielerin in den linken Fuß gerutscht. Die Diagnose: Bruch im Bereich des Fußwurzelknochens und auch das Kahnbein war betroffen.
Langwieriger Weg zurück
Eine OP war zwar nicht notwendig, allerdings erwies sich der Weg zurück als extrem langwierig. „Damit, dass es wirklich fast ein halbes Jahr dauern würde, hatte ich nicht gerechnet“, gestand die 18-Jährige, die seit 2020 in Deutschland kickt. „Da bin ich den Physios schon immer wieder auf die Nerven gegangen.“ Dementsprechend groß war die Erleichterung, dass sie jetzt wieder auflaufen kann.
WM und EM in Griffweite
Am heutigen Sonntag (14) wartet in der zweiten deutschen Liga mit der Auswärtspartie bei Weinberg bereits das erste Pflichtspiel auf die Vorarlbergerin, ehe es am Montag mit der ÖFB-U19-Auswahl - der auch die Altach-Girls Linda Natter und Emilia Purtscher, sowie die Dornbirnerin Michaela Walter angehört - zum Trainingslager nach Portugal geht. „Ich war mit Trainer Hannes Spilka immer wieder in Kontakt und fühle mich bereit für den Lehrgang“, verrät Amelie, die mit ihren ÖFB-Kolleginnen in den nächsten Monaten Großes vorhat. Anfang April wartet die Quali für die U19-EM, die im Juli in Litauen gespielt wird. Und ab 31. August dann die U20-Weltmeisterschaft in Kolumbien.
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