Sie ist Mutter, Psychologin, Familienberaterin - Michèle Liussi aus Inzing in Tirol weiß um die Tücken in der Kindererziehung. Sie rät Eltern zu mehr Mut zum Unperfekten und erklärt in einem Buch, welche Versprechen man Kindern bis zu sechs Jahren nicht abringen sollte.
Michèle Liussi sitzt in ihrem Büro der Beratungsstelle „Frühe Hilfen Tirol“. Seit dem Vorjahr ist die Einrichtung des Roten Kreuzes tirolweit aktiv. Die Nachfrage ist riesig. Hierher kommen Schwangere und Eltern mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr. „Wir merken, dass die Belastung wächst. Das hat einerseits mit Problemen wie der Teuerung zu tun“, berichtet Psychologin Liussi, „das hat aber auch mit extrem hohen Ansprüchen von Müttern und Vätern an sich selbst zu tun. In sozialen Medien wird ein Perfektionismus vorgegaukelt, dem man nicht gerecht werden kann.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.