Bei einem Unfalleinsatz kam es in Wiener Neustadt (NÖ) zu einem Eklat: Ein Schaulustiger beleidigte die Feuerwehrleute, weil ihm die Bergung zu lange dauerte. Kameraden erklären die Vorgangsweise.
Es war ein Blechschaden wie viele, zu denen die Feuerwehr in Wiener Neustadt beinahe täglich gerufen wird. Und dennoch verlief der Einsatz am Freitag völlig anders. Grund dafür war ein Schaulustiger. Er machte den Florianis, die gerade Sicherungsarbeiten durchführten, deutlich, dass er mit seinem Gefährt die Straße längst freigemacht hätte. „Ihr Wichtigen“ war noch eine der netteren Bezeichnungen, die der Mann für die Kameraden fand.
„Sicherheit der Einsatzkräfte“
„Wir waren völlig verdutzt“, schildern die Freiwilligen und sehen sich veranlasst, ihre Vorgehensweise zu erklären. „Eine Unfallstelle birgt auch bei einem Blechschaden das Risiko von Folgeunfällen, Flüssigkeiten treten aus, zumindest eine Sicherung der Unfallstelle muss professionell aufgebaut werden. Es geht schließlich auch um die Sicherheit der Einsatzkräfte“, so Kommandant Christian Pfeiffer, der betont: „Wir nehmen Beschwerden ernst, aber es ist unbegreiflich, uns derart zu beschimpfen!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.