Bezahlt statt kassiert

Billig-Tasche inseriert: „Käufer“ zockte Frau ab

Niederösterreich
18.01.2024 11:04

Eigentlich hätte die junge Frau sieben Euro für ihr Accessoire haben wollen. Stattdessen überwies sie jedoch selbst Geld an den vermeintlichen Käufer.

Sie hätte ohnehin nicht das große Geschäft mit ihrer gebrauchten Handtasche machen wollen. Dass sie aber mit einem großen Minus aussteigt, war sicherlich nicht der Plan einer 19-Jährigen aus dem Bezirk Krems.

Die junge Frau inserierte das nicht mehr benötigte Teil um sieben Euro auf einer bekannten Online-Handelsplattform. Es dauerte auch gar nicht lange, da meldete sich der erste Interessent. Was die Waldviertlerin nicht wusste: Es handelte sich dabei um einen Betrüger!


Ein Link mit bösen Folgen
Um den Kauf abzuwickeln, schickte dieser der Verkäuferin eine Mail, die einen Link enthielt. Die 19-Jährige klickte darauf und leistete sämtlichen Anweisungen Folge. Sie gab unter anderem ihre Kontodaten ein, im Glauben, ihr virtuelles Gegenüber würde diese Angaben für die Überweisung benötigen.

Danach wurde sie auf eine andere Internetseite weitergeleitet, auf der sie angeblich ihr Bankkonto verifizieren müsse. Dazu würden zweimal je 199 Euro „reserviert“. In Wirklichkeit waren es aber Transaktionen auf ein deutsches Konto, die das Betrugsopfer dadurch freigab. Erst als sie merkte, dass der Betrag abgebucht wurde, erstattete sie Anzeige.

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