Gelungener Saisonstart für Alessandro Hämmerle! Der Snowboardcross-Olympiasieger von Peking 2022 musste sich beim Weltcup in Les Deux Alpes als Zweiter nur dem Kanadier Eliot Grondin geschlagen geben. Für die anderen ÖSV-Starter war spätestens im Viertelfinale Endstation.
Nach seinem achten Qualirang traf Alessandro „Izzi“ Hämmerle bereits im Achtelfinale erstmals auf den deutschen Gesamtweltcup-Titelverteidiger Martin Nörl, mit dem sich der Vorarlberger nach einigen Zwischenfällen in der vergangenen Saison nicht immer ganz grün war. Doch in diesem Head gab es keine gröberen Zwischenfälle, beide schafften es eine Runde weiter.
Nörl im Viertelfinale eliminiert
Im Viertelfinale verabschiedete Hämmerle seinen „Erzrivalen“, der nur Dritter wurde, dann aber und zog als Laufzweiter hinter Quali-Sieger Eliot Grondin (Kan) ins Semifinale ein. Und auch dort waren Grondin und Hämmerle nicht zu stoppen - beide zogen in das große Finale der besten Vier ein.
Dramatisches Finale
Da warteten mit Grondin, Kalle Koblet (Sz) und Lucas Eguibar (Sp) die Top-3 der Qualifikation. Doch „Izzi“ gelang als Zweiter hinter Grondin erneut ein guter Start. Zeitweise konnte Hämmerle sogar am Kanadier vorbeiziehen, am Ende musste er Grondin aber hauchdünn den Vortritt lassen. Dennoch ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis für den Montafoner, der nach seiner in der vergangenen Saison erlittenen Gehirnerschütterung, mit der er bis in den September hinein zu kämpfen hatte, in Les Deux Alpes sein Renncomeback gab.
Dusek krank, drei im Viertelfinale out
Nicht ganz so gut lief es für die anderen Österreicher: Weltmeister Jakob Dusek hatte mit einer schweren Verkühlung überhaupt passen müssen. Julian Lüftner war im Achtelfinale gescheitert. David Pickl und Luca Hämmerle hatten es zwar ins Viertelfinale geschafft, mussten sich dort allerdings mit den Rängen drei und vier zufriedengeben. Auch Pia Zerkhold scheiterte bereits im Viertelfinale.
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