Die alte Leitstelle des städtischen Ordnungsdienstes am Urfahraner Jahrmarktgelände ist Geschichte, die Übersiedlung ins neue Hauptquartier an der Blumauerstraße 3-5 ist abgeschlossen.
Rückblick: Am 1. September 2010 gingen die ersten Stadtwächter, damals noch mit schwarzer Schirmkappe und feuerrotem T-Shirt – auf Patrouille. Der Start für den anfangs mit wenigen Kompetenzen ausgestatteten Ordnungsdienst war holprig, viele Linzer hielten ihn für entbehrlich. Doch die Zuständigkeitsbereiche wurden mehr und die kritischen Stimmen damit weniger. Im Vorjahr etwa vollzog man exakt 16.114 Amtshandlungen.
Näher an den neuralgischen Punkten
Weil das Linzer Stadtgebiet vor allem Richtung Süden wächst, hatte man 2021 überlegt, einen zusätzlichen Standort einzurichten. Am Ende entschied man sich aber für einen zentraleren Stützpunkt, der nun in der Blumauerstraße 3-5 realisiert wurde. „Die Lage nahe des Volksgartens sowie des Bahnhofareals ist optimal für die Teams, sie können nun noch effizienter und rascher agieren“, zeigt sich FP-Sicherheitsreferent Michael Raml zufrieden. Die Verkehrslinien laufen in diesem Bereich zusammen, sodass die Fahrzeit in diese Stadtteile deutlich verkürzt werden konnte. Ein Schwerpunkt der Ordnungsdienst-Mitarbeiter ist die Kontrolle des sektoralen Alkoholverbotes sowie des Bettelverbotes. Dafür braucht es nun keine Anfahrtswege mehr, denn die neuralgischen Punkte befinden sich quasi vor der Haustüre.
Neue Arbeitszeitmodelle möglich
Und auch Geschäftsführer Mario Gubesch freut’s: „Mit dem größeren Platzangebot ist es nun auch möglich, auf andere Arbeitszeitmodelle einzugehen. Auf dem Arbeitsmarkt sind aktuell hauptsächlich Teilzeitkräfte verfügbar. Die neue Raumsituation erlaubt hier flexiblere Lösungen.“
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