Die Neos in der Stadt Salzburg haben am Samstag ihr Team für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl im März 2024 festgelegt. Der Unternehmer Lukas Rupsch wird als Spitzenkandidat die pinke Liste anführen und tritt auch als Bürgermeisterkandidat an.
Der 39-Jährige Rupsch wurde mit 91,4 Prozent der Stimmen gewählt. Seit Oktober ist er auch stellvertretender Landessprecher der Neos in Salzburg. Eine „lebenswerte Stadt mit florierenden Geschäften“ und mehr Transparenz nannte Rupsch als seine Anliegen. Auf Platz zwei wird die Lehrerin Nevin Öztürk antreten, auf Platz drei der Jurist und Ex-Stadtrat Lukas Rößlhuber. Beide sitzen derzeit im Gemeinderat der Stadt Salzburg.
Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im kommenden Frühjahr sind die ersten Urnengänge seit dem Neustart. Man werde engagiert die Aufholjagd gegen den Trend der letzten Wahl starten, sagte Rupsch.
Nachdem die Neos 2014 beim ersten Antreten in der Stadt Salzburg mit 12,4 Prozent sogar einen Sitz in der Stadtregierung erreicht hatten, gab es 2019 mit nur sechs Prozent und zwei Sitzen im Gemeinderat einen Rückschlag. Nach der Niederlage bei den Landtagswahlen im April 2023 - die Pinken schafften den Einzug ins Landesparlament nicht - kam es zur Neuaufstellung. Nunmehr steht die junge Pinzgauerin Lisa Aldali an der Spitze der Landespartei.
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