Italiener am Gletscher

In zehn Metern Tiefe kopfüber in Spalte gesteckt

Tirol
30.10.2023 17:54

Um sein Leben bangen musste ein italienischer Urlauber im hintersten Zillertal: Er war mit dem Snowboard abseits der gesicherten Pisten unterwegs, als es plötzlich ruckartig abwärts ging - eine Gletscherspalte. Zum Glück gab es Zeugen des Vorfalls, sie alarmierten sofort die Einsatzkräfte . . . 

Der Unfall passierte bereits am Samstag, wurde aber erst am Montag bekannt: Der 42-jähriger Italiener war zusammen mit einem Kollegen im Skigebiet Hintertuxer Gletscher unterwegs. Gegen 14 Uhr fuhren die beiden mit ihren Snowboards im freien, vergletscherten Gelände. Dabei dürfte der vorrausfahrende Sportler eine Gletscherspalte übersehen haben und stürzte in der Folge samt Snowboard in diese hinein. Er blieb kopfüber in einer Tiefe von rund zehn Metern hängen.

Zwei Hubschrauber im Einsatz
Unbeteiligte Augenzeugen setzten daraufhin einen Notruf ab. Die alarmierte Bergrettung Tux wurde mit dem Notarzthubschrauber Alpin 5 sowie dem Polizeihubschrauber Libelle Tirol zum Unfallort geflogen und führte anschließend die Spaltenbergung durch. Hundertfach geübt, doch angesichts der Tiefe, in der der Italiener feststeckte, alles andere als ein Kinderspiel. Der Urlauber wurde nach der Bergung vom Alpin 5 mit erheblichen Verletzungen in die Klinik Innsbruck geflogen.

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