Tourismus boomt weiter

„Eine Million Nächtigungen würden uns freuen“

Oberösterreich
20.10.2023 16:00

Nachdem bereits der Juni mit 104.058 Nächtigungen ein Rekordmonat war, wurden im September 99.028 Übernachtungen gezählt - so viele wie noch nie in diesem Monat. Insgesamt verzeichneten die Beherbergungsbetriebe in der Landeshauptstadt im laufenden Jahr 2023 bisher 762.574 Nächtigungen. Der Nächtigungenrekord sollte heuer fallen, die eine Million geknackt werden.

Die Subventionsvereinbarung zwischen Stadt und Linz Tourismus ist in trockenen Tüchern. SP-Stadtchef Klaus Luger und Tourismus-Aufsichtsratsboss Dieter Recknagl sprachen zwar von harten Verhandlungen, aber am Ende zeigten sich beide zufrieden.

„Der Tourismus erlebt einen regelrechten Boom“
Der eine, weil die jährliche Fördersumme bis 2028 von 700.000 auf 940.000 Euro angehoben wird, der andere, weil das Geld gut angelegt scheint. „Tourismus in der Stadt erlebt einen regelrechten Boom - gezielte, von der Stadt geförderte Maßnahmen, bauen diesen kontinuierlich aus und stärken den Wirtschaftsstandort Linz nachhaltig“, so Luger. In Sachen Nächtigungen könnte heuer erstmals die Million erreicht werden. Die Touristiker zeigen sich noch bedeckt, wobei Recknagl festhält: „Uns würde es freuen.“

Tourist-Info bekommt direkten Hauptplatz-Zugang 
Um der großen Nachfrage auch künftig zeitgemäß und modern zu begegnen, stehen zudem einige Veränderungen bevor. „Aktuell laufen Gespräche darüber, die Tourist-Information am Hauptplatz nächstes Jahr zu renovieren und umzugestalten. Nach mehreren Terminen mit der Stadt als Vermieterin der Räumlichkeiten haben wir nun bereits einen groben Fahrplan, wie die Renovierung und Neugestaltung ablaufen wird. Wir freuen uns auch, dass wir eine kleine zusätzliche Fläche anmieten können, wo ein eigenes Büro und ein Aufenthaltsraum möglich werden", so Tourismusdirektorin Marie-Louise Schnurpfeil.

Digitale-basiertes Informations- und Leitsystem
Ebenfalls geplant sind neue digitale Terminals. „Die Besucher von Linz, aber auch die Bewohner unserer Landeshauptstadt sollen durch digitale Terminals an neuralgischen Punkten über alle wesentlichen besucherrelevanten Themen informiert und durch die Stadt geleitet werden. Diese Terminals können im Projektverlauf mit einem digital-basierten Informations- und Leitsystem als Ersatz für die bisherigen analogen Leit- und Informationsstelen gekoppelt und damit auch zu einem Mehrwert für Bewohner werden“, lassen Bürgermeister Klaus Luger und Tourismusstadträtin Doris Lang-Mayerhofer wissen.

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