Mo, 22. Oktober 2018

Digitaler Finanzhai

07.03.2012 10:46

Supercomputer Watson arbeitet an der Wall Street

IBMs Supercomputer Watson hat einen neuen Job: Schon bald wird er an der Wall Street tätig sein und für Citigroup, einen der größten Finanzdienstleister der Welt, den Markt analysieren. Vor allem Risikobewertungen soll Watson vornehmen, heißt es. IBM erhofft sich mit Watsons Start in die Welt der Finanzhaie bis 2015 Einnahmen in Höhe von umgerechnet etwa zwei Milliarden Euro.

Watson ist schon jetzt ein fleißiger Arbeiter, so wurden seine Fähigkeiten etwa bereits an verschiedene Unternehmen im Gesundheitswesen verkauft (siehe Infobox). Nun sollen seine Fähigkeiten - allen voran, riesige ungeordnete Datenmengen schnell zu durchforsten - auch Kunden aus dem Finanzsektor anlocken.

Wie "Businessweek" online berichtet, hat Citigroup als erstes Unternehmen angebissen. Watson soll dort helfen, "die Bedürfnisse von Kunden zu analysieren und finanzielle, ökonomische und Daten von Kunden verarbeiten, um das digitale Bankwesen voranzutreiben und zu personalisieren". Vor allem bei der Risikobewertung und Kundenwünschen, die von Menschen übersehen würden, könne Watson helfen, heißt es.

Wann genau Watsons erster Arbeitstag bei Citigroup sein wird, steht offenbar noch nicht fest - derzeit lernt der Supercomputer die Fachsprache der Finanzwelt ebenso wie die nötigen Regelungen und Gesetze. Watson war Anfang vergangenen Jahres als Gewinner des US-Spieleshowklassikers "Jeopardy" berühmt geworden.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
„Erfahrung sammeln“
ÖFB-Frauen treffen zum Saisonabschluss auf England
Fußball International
Zwei Mio. tote Vögel
Riesenmäuse bedrohen höchst seltene Albatros-Art
Video Wissen
Training abgebrochen
David Alaba: Bayern München bangt um ÖFB-Star!
Fußball International
FCI im freien Fall
Seit Hasenhüttl weg ist, gehen „Schanzer“ am Stock
Fußball International
Mega-Transfer steht an
Kann Ibrahimovic kriselndes Real Madrid retten?
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.