Niederösterreich

Wer trägt unser Gesundheitssystem?

Was gab es in Niederösterreich nicht schon für Rezepte gegen den Ärztemangel? Da mussten Spitalsärzte im Sold des Landes in den Ordinationen einspringen, seither hat man nie wieder etwas von ihnen gehört. Der groß präsentierten Landarztgarantie stehen Dutzende unbesetzte Kassenstellen zwischen Enns und Leitha entgegen. Und auch der Plan, Medizinstudenten zum Krankenhausdienst im Studienland zu zwingen, verging sich in der bürokratischen wie verfassungsrechtlichen Undurchführbarkeit. Eine Neuerung, die in vielen Städten und Gemeinden gut angenommen wird, sind allerdings Ärzte- und Primärversorgungszentren. Lange Öffnungszeiten, gute Erreichbarkeit zählen zu ihren Stärken. Abgesehen davon, dass man ohne Auto auch meistens dort nicht wirklich hinkommt. In Bruck an der Leitha scheitert die medizinische Versorgung der umliegenden Bevölkerung nun aber buchstäblich am kleinsten Rad im Getriebe. Weil hier der Aufzug streikt - und Ersatzteile offenbar ähnlich rar sind wie andernorts Ärzte und Pfleger, verstreichen viele Termine nämlich ungenutzt. Die moderne Ordination befindet sich im Obergeschoss. Weshalb Rotkreuz-Mitarbeiter die Patienten im Krankentransport nicht selten über die Stiegen tragen müssen. Sieht so moderne Medizin aus? Na, zumindest die Zivis halten sich so fit. Die Hintergründe - Sie lesen sie heute in der „Krone“. Außerdem: Wie eine junge Sängerin aus Wiener Neustadt nun das Land mit ihren ganz persönlichen Liedern erobern will, warum das große Aufräumen nach dem Frequency-Festival in St. Pölten heuer besonders lange dauern könnte, und wer für die Pläne von SPÖ-Chef Sven Hergovich bezahlen soll, jede Gemeinde mit einem Bankomaten auszustatten. Überraschung: Es sind ausnahmsweise einmal nicht die Steuerzahler.

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