Die am häufigsten gefälschte Banknote in Österreich war 2011 die 50-Euro-Banknote (33 Prozent), knapp gefolgt von der 100-Euro-Banknote (29,3 Prozent) und der 20-Euro-Banknote (24,7 Prozent). Im europaweiten Ranking lag der 20-Euro-Schein mit 47,5 Prozent vor dem 50er mit 32,5 Prozent sowie der 100er-Banknote mit 16 Prozent.
Österreich eines der "Blüten"-ärmsten Länder
Die starke Abnahme der Fälschungen führte laut OeNB in Österreich zu einem Rückgang des Schadens auf 454.050 Euro - minus 26,4 Prozent im Vergleich zu 2010. Der heimische Anteil an den gesamteuropäischen Fälschungen liegt bei 0,92 Prozent. Somit blieb Österreich eines jener Länder mit dem geringsten Fälschungsaufkommen im Euro-Raum.
Die OeNB wiesen darauf hin, dass das Erkennen von echten Banknoten auch ohne technische Hilfsmittel mit dem einfachen Banknoten-Prüfprinzip ("fühlen, sehen, kippen") möglich ist. 2011 wurde der Informationsschwerpunkt auf Angestellte in Handel und Gastronomie gelegt. Insgesamt besuchten OeNB-Mitarbeiter mehr als 4.000 Betriebe in ganz Österreich, knapp 5.000 Angestellte wurden direkt am Arbeitsplatz über die Sicherheitsmerkmale informiert.
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