Die Bargeld-Debatte, die Bundeskanzler Nehammer angestoßen hat, sorgt für ordentlich Wirbel. Den Umgang mit Geld - sei es Barzahlung oder per Bankomat- oder Kreditkarte - untersuchten kürzlich Studierende der IMC Fachhochschule Krems. Im Fokus standen die unterschiedlichen Generationen.
So zeigt die Studie, dass finanzielle Sorgen so gut wie jeden belasten. Befragte der Generation Y (geb. 1980 – 1993) und der Gen Z (geb. 1994 – 2010) seien weit stärker beunruhigt als jene der Generation X (geb. 1965 – 1979) und der Babyboomer (geb. 1946 – 1964). Außerdem würden die Jüngeren etwas lockerer mit Geld umgehen als die Älteren.
Mangelnde Finanzbildung in Schulen
Die Studie bestätigt zudem die deutlichen Defizite bei der Finanzbildung in den Schulen. Fast die Hälfte aller Befragten gab an, dass sie während der Schulzeit nicht genug über das Thema Finanzen gelernt hätte. Die Mehrheit schätzt trotzdem ihr aktuelles finanzielles Wissen als „befriedigend“ ein.
Dass Schulden Sorgen bereiten, ist den meisten natürlich bewusst. Obwohl es so einfach wäre, die Kreditkarte zu zücken, wollen die meisten nicht ins Minus geraten. Von den Befragten nutzen 71 Prozent eine Kreditkarte, nur sechs Prozent überziehen regelmäßig ihr Konto. Außerdem empfinden sie das Ausleihen von Geld als äußerst unangenehm.
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