In den Bezirken Bregenz, Dornbirn und Feldkirch haben die Einbrecher in letzter Zeit vermehrt zugeschlagen. Auffällig oft verschafften sie sich Zutritt in Häuser und Wohnungen, deren Bewohner gerade im Urlaub waren. Bei ihrer Rückkehr erlebten sie böse Überraschungen.
Aufgebrochene Türen oder Fenster, durchwühlte Kästen und Schränke, verschwundene Wertsachen oder Gegenstände, die bisweilen einen höheren ideellen als materiellen Wert hatten - und auch von keiner Versicherung zu ersetzen sind. Dazu der Gedanke, dass unbekannte Fremde bis ins tiefste private Eck vorgedrungen sind. Wer von einem Einbruch betroffen ist, hat oft länger mit den Folgen zu kämpfen.
Gerade in der Urlaubszeit haben Einbrecher oft leichtes Spiel, wenn die Haus- und Wohnungsbesitzer nicht daheim sind, warnt die Polizei. Die Exekutive empfiehlt gezielte Schutzmaßnahmen: Anwesenheit sollte vorgetäuscht werden, geschlossene Rollläden oder Jalousien ebenso vermieden werden wie überquellende Briefkästen oder ein ungemähter Rasen. All das deute nämlich darauf hin, dass das Haus schon länger unbewohnt ist.
Bewegungsgesteuertes Licht im und auch außerhalb des Wohnraums sollte Einbrecher abschrecken. Vor der Reise sollten zudem Zeitungen abbestellt werden. Weiters empfohlen wird, Nachbarn und Freunde über eine bevorstehende Reise zu informieren und eine Kontaktadresse zu hinterlassen.
Keinesfalls sollten Urlaube auf Social-Media-Plattformen angekündigt werden. Bei Facebook und Co. könnten Botschaften wie „genießen gerade unsere Reise“ oder Urlaubsfotos Einbrecher anlocken.
Eigentumsverzeichnis erstellen
Grundsätzlich sollten nicht ständig benötigte Wertsachen in einem sicheren Bankschließfach aufbewahrt werden. Als Alternative bietet sich ein festverankerter Tresor an. Hilfreich ist es zudem, ein Eigentumsverzeichnis zu erstellen. Eine Auflistung mit Fotos und genauer Beschreibung ist im Fall der Fälle bei der Wiederbeschaffung oder Schadensregulierung hilfreich.








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