Heute entscheidet das Gericht, ob das Familienskigebiet endgültig den Betrieb einstellt. Dann beginnt die Verwertung. Denn noch ist völlig unklar, was mit den Liften, den Teichen für das Wasser der Beschneiungsanlagen und sogar den Pisten passieren wird.
Sollte nicht ein großes Wunder geschehen, dann wird heute am Landesgericht Wels das endgültige Aus des Kasbergs beschlossen. Für den Masseverwalter des in den Konkurs geschlitterten Skigebiets beginnt damit der Hauptteil der Arbeit.
Interessenten können sich melden
„Alles ist möglich. Wenn es Interessenten gibt, die alles kaufen wollen, werde ich mir das anhören. Sonst können die Anlagen auch einzeln verkauft werden. Wenn sich jemand mit den Grundeigentümern einigt, kann es auch sein, dass etwa nur eine einzelne Liftanlage verkauft, und die dann weiter am Berg betrieben wird“, sagt Masseverwalter Klaus Schiller im Gespräch mit der „Krone“.
Man muss im Falle einer Schließung schauen, was mit den Anlagen, dem Inventar, den Teichen für den Kunstschnee passieren wird. Das wird sicher alles etwas länger dauern.
Masseverwalter Klaus Schiller
Abbau kostet Geld
Es ist aber auch durchaus möglich, dass sämtliche 14 Liftanlagen – zwei Seilbahnen, ein Vierer-Sessellift, sieben Schlepplifte, drei Zauberteppiche und ein Ski-Karussell – abgebaut und dann verkauft werden, soweit es Interessenten gibt. „Es stellt sich dann aber auch die Frage, ob die Speicherteiche für die Beschneiungsanlagen rückgebaut werden. Und auch die Renaturierung der Pisten muss geregelt werden“, so Klaus Schiller. Eines ist klar: Das kostet alles Geld, viel Geld sogar. Und es wird lange dauern, denn für viele Maßnahmen sind wieder Bescheide der Behörden notwendig.












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