Zumindest bis ins Jahr 2029 bleibt Hermann Schneider Intendant des Linzer Landestheaters. Diese Entscheidung hat der Aufsichtsrat in einer Sitzung am Montag beschlossen. Der in seiner Funktion bestätigte Deutsche hat in den kommenden Jahren viel vor.
Hermann Schneider bleibt nach Auslaufen seines Vertrags 2026 zumindest für weitere drei Jahre Intendant des Landestheaters Linz. Wie Landeshauptmann Thomas Stelzer, Aufsichtsratsvorsitzender der OÖ Theater und Orchester GmbH (TOG), nach der Aufsichtsratssitzung am Montag verkündete, wird Schneiders Amtszeit für die Spielzeiten von 2026/2027 bis 2028/2029 verlängert.
Langfristige Projekte möglich
„Ich danke für das Vertrauen und freue mich sehr, mit diesem wunderbaren Team und Ensemble noch weitere Jahre arbeiten zu dürfen“, so Schneider, der bereits seit 2016 die künstlerische Verantwortung für Musiktheater und Schauspielhaus trägt. Während dieser Zeit konnten unter seiner Leitung große Erfolge gefeiert werden. Schneiders Vertragsverlängerung ermöglicht es ihm nun, wieder langfristige Projekte, wie beispielsweise Koproduktionen, zu planen.
Sanierung des Schauspielhauses als Großprojekt
Als Herausforderung für die nächsten Jahre sieht der Intendant, „den Turnaround, der uns heuer beim Publikum nach Corona gelungen ist, zu verstetigen“. Zudem sei es ihm wichtig, dass die geplante Sanierung des Schauspielhauses von derselben Theaterleitung begonnen und abgeschlossen werden kann.
„Publikumszuspruch bestätigt eingeschlagenen Weg“
„In den vergangenen Spielzeiten ist es Hermann Schneider sehr gut gelungen, dem Haus auf eine neue Art und Weise seine Prägung mitzugeben. Der Publikumszuspruch, gerade nach den herausfordernden Corona-Jahren, bestätigt den eingeschlagenen Weg“, begründet Stelzer die Vertragsverlängerung.












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