Fast 500 Eisenmatten und 300 Schaltafeln im Wert von über 50.000 Euro haben drei Albaner von Baustellen in Linz und Umgebung mitgehen lassen. Das Trio musste sich am Mittwoch vor den Schöffen am Linzer Landesgericht verantworten.
Der Jüngste im Bunde, ein 39-jähriger Stahlarbeiter, beschaffte die Bauteile. Mithilfe eines oder mehrerer unbekannter Komplizen verlud er diese auf den Lkw eines 53-jährigen Fernfahrers. Dieser brachte das Baumaterial bis ins Burgenland. „Ich wusste nicht, dass es Diebesgut ist“, sagte der 53-Jährige. Die Polizei bekam Wind vom Coup: Ehe sie die Beute beschlagnahmte, verkaufte aber ein 49-jähriger Hehler bereits 50 der gestohlenen Eisenmatten. Das Geld kassierte auch die Polizei ein. Das rechtskräftige Urteil der Schöffen wegen schweren Diebstahls und Hehlerei: fünf Monate Haft für den 53-Jährigen, zehn Monate für den 39-jährigen Haupttäter und einen Monat für den 49-Jährigen. Einsitzen muss das Trio aber nicht, solange es sich in den kommenden drei Jahren nichts zu Schulden kommen lässt.









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