Die von Muslime-Vertretern, Journalisten und Wissenschaftern diskutierten Themen reichten von "Islamophobie" und "Feindbild Islam" über "Musliminnen im Alltag" bis zu "Miteinander leben". Diskutiert wurde etwa angeregt, ob es eine Version des Koran in japanischer Sprache gebe. Bei Führungen wurden etwa der Gebetsraum und der Raum zur Gebetswaschung erklärt. An Informationsständen konnte man sich zudem über Koran, das arabische Alphabet und "Die 99 Namen Allahs" informieren.
Aufregung um Moschee wegen Lärmbelästigung
In der Hamidiye Moschee fanden sich überwiegend junge Besucher ein. Die Moschee war vor zwei Jahren in die Schlagzeilen geraten. Anrainer hatten sich über angebliche Lärmbelästigung beschwert, eine Bürgerversammlung wurde einberufen. Freitagnacht war von der Aufregung nichts mehr zu spüren, auch manche Anrainer besuchten die "Lange Nacht der Moscheen".
Bei der "Langen Nacht der Moscheen" handelt es sich nicht um eine Aktion der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), sondern der Islamischen Föderation allein. Ihr ist allerdings auch der derzeitige IGGiÖ-Präsident Fuat Sanac zuzurechnen.
Kritik an Organisation im Vorfeld
Im Vorfeld hatte es Kritik hinter vorgehaltener Hand gegeben, dass es keine gemeinsame derartige Veranstaltung aller islamischen Gruppierungen in Österreich gebe. Vonseiten der Veranstalter der "Langen Nacht der Moscheen" wurde aber auch die Hoffnung geäußert, dass es in Zukunft dazu kommen könnte.










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