Wie Cernko am Montagabend bekannt gab, wolle man die natürliche Fluktuation - etwa 250 Mitarbeiter pro Jahr - nutzen, also frei werdende Stellen nicht nachbesetzen.
Mehr Stellen wird es hingegen in einigen Ländern Osteuropas geben. Personal aufgebaut werde vor allem in den Filialen in der Türkei und in Russland. In der Ukraine wird weiter abgebaut. Derzeit sind bei der Bank Austria insgesamt 62.400 Mitarbeiter beschäftigt.
UniCredit-Chef sieht "kein Katastrophenszenario"
Der Chef der UniCredit, Federico Ghizzoni, sagte am Montag, dass man trotz der aktuellen Turbulenzen weiterhin unter den europäischen Top-Banken in Europa bleiben wolle. "Das ist nicht einfach", so Ghizzoni, aber das sei die "Vision" und "kein Katastrophenszenario". Italien sei und bleibe ein Schlüsselmarkt für die Gruppe und werde sich innerhalb des Planzeiteraumes - also bis Ende 2015 - wieder erholen.
Die Aktivitäten in Osteuropa und den europäischen Triple-A-Ländern wie Österreich und Deutschland würden fortgesetzt. Das kommerzielle Bankgeschäft solle gestärkt werden, dazu sollen die Kapital- und Liquiditätspositionen besser werden. Insgesamt dürften rund 5.000 Stellen bei der UniCredit Group gestrichen werden.










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