Wortkarger Täter

"Zettelbankräuber" nach Überfall in Wien auf der Flucht

Wien
10.11.2011 13:18
Ohne viele Worte zu verlieren hat ein Ganove am Donnerstagmorgen eine Bank in Wien-Leopoldstadt überfallen. Der Mann (Bilder) kam kurz vor 9 Uhr in eine Bank-Austria-Filiale in der Taborstraße und legte den Angestellten einen Zettel hin, auf dem lediglich "Geld" geschrieben stand.

Um sicherzugehen, unterstrich der Mann seine Forderung aber dann doch auch noch mündlich. Mit der ausgehändigten Beute in unbekannter Höhe lief der Täter davon. Ersten Angaben zufolge dürfte der Verdächtige unbewaffnet gewesen sein. In dem Geldinstitut befanden sich zum Zeitpunkt des Überfalls acht Angestellte und sechs Kunden, verletzt wurde niemand.

Kurz nach dem Überfall standen übrigens zwei Securitys vor der Filiale – sie hätten Geld bringen sollen, fanden jedoch nur mehr einen Zettel an der Tür: "Wegen Überfall geschlossen."

Beschreibung des Bankräubers
Der gesuchte Bankräuber dürfte 35 bis 45 Jahre alt und 1,80 Meter groß sein. Er trug bei dem Coup eine gestrickte Haube in Norwegermuster, eine beige Kapuzenjacke und Jeans, außerdem ist der Mann Brillenträger.

Zweckdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 01/31310-33800 an das Landeskriminalamt Wienerbeten. Es wurde eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgelobt.

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