Personalmangel und Unterbezahlung führen im Sozial- und Bildungswesen der Landeshauptstadt zu massiven Problemen. Ein runder Tisch brachte erste Lösungsvorschläge.
Die Personalnot bei Sozialarbeitern sowie Pädagogen in Kindergärten und im Hortbereich spitzt sich in Klagenfurt massiv zu. Hauptgrund dafür sei das bescheidene Gehaltsschema der Stadt, heißt es. „Im Vergleich zum Land Kärnten oder anderen Einrichtungen verdient man in Klagenfurt deutlich weniger. Es haben bereits einige gekündigt“, sagt Stadträtin Corinna Smrecnik. Zahlreiche Stellen seien unbesetzt, weshalb die Sorge bei den Angestellten vor allem im Hinblick auf den Sommer, wenn der Betreuungsbedarf besonders hoch ist, wächst. Sogar Schließungen von Kinderbetreuungsgruppen aufgrund von Personalmangel werden befürchtet.
Runder Tisch mit allen Beteiligten
Um das zu verhindern und endlich Lösungen zu finden, lud Vizebürgermeister Philipp Liesnig gemeinsam mit der Jugendreferentin zu einem runden Tisch, an dem Betroffene, der Leiter des inneren Dienstes, Personalvertreter, die Gewerkschaft sowie alle politischen Fraktionen teilnahmen. „Dabei wurden wichtige Vereinbarungen getroffen. So soll das Gehaltsschema für den Kindergarten- und Hortbereich sowie für die Sozialarbeiter im Wesentlichen an das Landesschema angepasst werden. Eine Beschlussfassung ist noch vor dem Sommer geplant, damit genug Personal für den Herbst bereitgestellt werden kann“, so der Bildungsreferent.
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