Im Abstiegskampf der Bundesliga könnte es heute eine Vorentscheidung geben. Im Kellerduell sind die Altacher zu Gast in Ried - für den Verlierer der Partie schaut es ganz düster aus.
Altach kann Abstiegskampf, Ried auch. Der Unterschied: Die Rieder sind schon zweimal abgestiegen, Altach erst einmal. Schon vor dem Spiel steht fest: Einer der beiden Klubs muss in die 2. Liga. Dass jeder hofft, dass es der andere sein würde, ist selbstredend. Einen Favoriten für das heutige Duell gibt es nicht. Die Oberösterreicher haben in den letzten fünf Spielen mit fünf Remis gepunktet, die Altacher haben in der Qualifikationsgruppe schon sechs Punkte geholt.
Beim Anpfiff um 19.30 Uhr haben die Rheindörfler den Vorteil, Vorletzter zu sein. Und das Ziel, zwei Stunden später auch noch diesen Platz innezuhaben. Dazu benötigt Altach zumindest ein Remis. Zwei VeränderungenIm Kader gab es zwei Veränderungen. Dauerläufer Lukas Jäger ist nach seiner Gelbsperre zurück, Marko Lazetic hat seine Verletzung überstanden und ist auch wieder dabei. Jurica Jurcic und Damian Maksimovic sind anstelle der beiden zu Hause geblieben.
„Wir haben in dieser Woche gut gearbeitet, ich habe gespürt, dass die Mannschaft die schmähliche Vorstellung vom Hartberg-Spiel unbedingt hinter sich lassen will. Ob es dann am Freitagabend in Ried auch so ist, weiß ich natürlich nicht“, sagt SCRA-Coach Klaus Schmidt.
Und Felix Strauss, einer der wenigen emotionalen Spieler der Altacher, verspricht: „So einen Auftritt wie gegen Hartberg wird es sicher nicht geben. Alle haben kapiert, um was es geht.“ Hoffentlich hat der Salzburger Recht.
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