Unternehmerin beißt mit ihrer privaten „Begrünungsoffensive“ in St. Pölten auf Granit. Ihre Pflanzaktion in der Schreinergasse wurde über Nacht zunichtegemacht. Aufgeben will die Mostviertlerin aber noch lange nicht.
Mit Tränen in den Augen blickt Elvira Bachinger auf Pflastersteine vor ihrem Geschäft in der St. Pöltner Schreinergasse. Denn ihr liebevoll an den Säulen gepflanzter Sternjasmin und Wilder Wein wurden seitens der Stadt erneut über Nacht entfernt und durch massive Steinblöcke ersetzt. Erst vor einer Woche hatte die Gutding-Chefin, wie berichtet, mehrmals „Urban Gardening à la Ella“ betrieben, um ein Zeichen gegen die Versiegelung zu setzen.
Menschen wachrütteln
„Alle wünschen sich mehr Grün, bekommen aber nur Beton vor die Nase gesetzt“, ärgert sich Bachinger. Die engagierte „Erdenliebhaberin“ hat alles versucht, doch aufgeben will sie dennoch nicht: „Die Menschen müssen aufwachen und endlich erkennen, was passiert“, ist die „Wut-Gärtnerin“ überzeugt. Zumal sie sich aufgrund des Flächenwidmungsplanes im Recht sieht: Die Pflanzen befanden sich innerhalb der Grundstücksgrenze.
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