Der Serienmeister aus Salzburg zu Gast in Hütteldorf. Was für gewöhnlich als Spitzenspiel hochstilisiert wird, behandelt man im Umfeld Rapids derzeit als Randnotiz - Finale, oh, oh!
Die Wiener fiebern dem Cup-Endspiel entgegen, wo es am Sonntag gegen Sturm Graz um einen Titel geht. In der Liga dümpelt das Team mit dem zweithöchsten Etat auf Rang vier herum und droht noch weiter zurückzufallen. In der Mozartstadt hingegen richtet sich nach dem Cup-Aus der volle Fokus auf den Besuch in der Bundeshauptstadt. Mit einem weiteren Erfolg könnten die Bullen den 2:0-Auswärtssieg im Kracher bei Sturm Graz bestätigen und einen weiteren Schritt in Richtung zehnter Meistertitel en suite tätigen.
„Nicht nachlassen“
Zwar spielt der Verletzungsteufel der Truppe von Cheftrainer Matthias Jaissle weiterhin übel mit, doch das Momentum ist nun wieder auf Seiten des Tabellenführers. „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen“, fordert der Deutsche. Die Statistik spricht eine klare Sprache: Rapid ist seit 17 Spielen ohne Sieg gegen die Bullen, in diesen gab es 15 Erfolge für den Abo-Champion. Der einen Trumpf in den eigenen Reihen hat. Benjamin Sesko, im Herbst teilweise nur fünfter Stürmer unter Jaissle, hat seine Form wiedergefunden.
In den vergangenen sieben Spielen knipste der Slowene achtmal. Dabei erklärt der im Sommer scheidende Torjäger stets: „Ich möchte nur dem Team helfen.“ Insgeheim wirft er auch einen Blick auf die Torjägerliste. Dort nähert er sich in großen Schritten der Spitze, fehlen nur noch zwei Treffer auf Markus Pink (jetzt in China) und Guido Burgstaller. Womit es heute zum direkten Duell der aussichtsreichsten Kandidaten auf die Torjägerkrone kommt.
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