Kostspieliger Kniff

Adobe trickst Apple aus und bringt Flash auf iOS-Geräte

Digital
13.09.2011 11:13
Apple und Adobe liegen seit Jahren im Clinch um Flash, das Apple für die meisten seiner iOS-Geräte nicht erlaubt. Da jedoch zahlreiche Websites über Flash-Inhalte verfügen, bleiben Apple-Nutzer oft ausgesperrt. Doch nun übergeht Adobe die Hürde mittels eines - für Kunden kostspieligen - Tricks.

Der Kniff ist nicht neu: Adobe setzt auf Proxy-Server, die zwischen Inhalt und Gerät geschaltet werden und Ersteren in ein passendes Format umwandeln. Dies geschieht über Adobes Flash Media Server - dieser Service ist allerdings nicht kostenlos oder automatisch.

Will eine Firma ihre Flash-Inhalte für iOS-Geräte umgewandelt haben, muss sie 4.500 US-Dollar (3.306 Euro) bezahlen. Große Unternehmen könnten durchaus bereit sein, diesen Beitrag zu zahlen, doch der Durchschnitts-Nutzer von iPad, iPhone und iPod wird vermutlich weiterhin auf viele leere Flash-Anwendungen stoßen. Ob Adobe von dem Angebot langfristig profitieren kann, bleibt abzuwarten, schließlich schreckt der hohe Preis Interessenten ab. Zudem gerät Flash durch neue Web-Technologien wie das von Apple unterstützte HTML5 immer mehr unter Druck.

Schon der Skyfire-Browser hatte auf Proxy-Server gesetzt, um Flash-Inhalte auf iOS-Geräten darzustellen. Das Angebot war jedoch binnen kurzer Zeit so überlaufen, dass die Server unter der Last zusammenbrachen.

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